Abenteuer Zeltlager 2011

Sonntagmorgen, 26.06.2011 um 9 Uhr 30: sechs Betreuer und acht fleißige Aufbauhelfer genossen auf dem Campingplatz Losheim in der Sonne die letzte Ruhe vor dem großen Sturm! Denn pünktlich um 10:00 Uhr rollten die ersten mutigen Camper an. Nach und nach kamen dann alle 31 Kinder, um das alljährliche Abenteuer Zeltlager wieder gemeinsam zu erleben.

Die lautstarke Begrüßung war der Auftakt zu einer erlebnisreichen und herrlichen Woche. Zelte wurden bezogen und sich häuslich eingerichtet. Nach dem alle gemeinsam eine große Anzahl an Familienpizzen vertilgten, marschierte die ganze Truppe schließlich zum See, um sich nach den ersten anstrengenden Aktivitäten sofort munter ins kühle Nass zu stürzten. Abends mussten dann auch, dank wunderschönem Wetter, die ersten Sonnenbrände behandelt werden.

Trotz der Tatsache, dass noch bis tief in die Nacht hinein gequasselt wurde, standen viele am nächsten Morgen schon mit den ersten Vögeln auf. Das üppige Frühstück wurde schon im Freien gegessen, so warm war es schon am Morgen. Anschließend ging es dann für einige zum Einkauf, wo nicht wenige belustigte Blicke warteten: zwei große Einkaufswägen voll beladen mit Sprudel und noch ein zusätzlicher nur mit Essen zogen doch große Aufmerksamkeit auf sich! Nach Spaghetti Bolognese ging es dann wieder ab zum Strandbad, wo die Sonnenbrände trotz 50er Sonnencreme munter weiter gepflegt wurden.

Dienstagmorgens stand dann sportliche Betätigung auf dem Programm: ein Fußballturnier wurde organisiert. Mittags erschallte durch die Zeltstadt dann wieder der Ruf: „Eincremen, wir gehen schwimmen!“. Zum Abendessen verspeiste die versammelte Mannschaft dann fast 100 Hotdogs!

Der Mittwoch begann mit grauen Wolken und Regen, was aber die echten Camper nicht davon abhielt, sich auf den Weg zur Schnitzeljagd zu machen.  Und in schöner alter Tradition gelang es auch in diesem Jahr wieder einer Gruppe, trotz zahlreicher und gut sichtbarer Wegmarkierungen, sich zu verlaufen! Und pünktlich mit dem Eintreffen der letzten Gruppe hörte schließlich auch der Regen auf, sodass sich die noch lange nicht müden Kinder auch draußen aufhalten und spielen konnten.

Donnerstags mussten dann die grauen Zellen aktiviert werden, obwohl doch eigentlich Ferien sind. Am Morgen gab es zunächst ein Völkerballturnier, bei dem die grauen Zellen wach gerüttelt wurden, damit sie dann am Nachmittag bei der Schlafsackrallye tüchtig arbeiten konnten: Flöße wurden konstruiert und seetüchtig gemacht, Geschichten überlegt und bekannte Lieder umgedichtet. Zum Abendessen kochten Pascal und Markus insgesamt über 20 kg Lyonerpfanne, die bis auf den letzten Krümel in den Mägen aller verschwand.

Nach einer weiteren Nacht im Zelt wanderten die mutigen Camper dann eine Runde um den Losheimer Stausee zum Spielplatz, auf dem sich Groß wie Klein köstlich amüsierten. Nachmittags kürten dann Sascha und Thomas die Sieger der Schnitzeljagd. Damit sich das Denken von Donnerstag auch lohnte, stellten die Gruppen ihre absolut phantasievollen Geschichten, Lieder und Theaterstücke vor, die allesamt mit einem großen Applaus gewürdigt wurden. Der Abend rückte immer näher und mit ihm auch der allseits gefürchtete Höhepunkt der Woche: die Nachtwanderung. Nicht nur die Jüngeren schauten dieser Wanderung mit einem mulmigen Gefühl im Bauch entgegen. Auch den älteren Jungs war nicht mehr ganz wohl im Magen denn in diesem Jahr organisierten sie dieses gruselige Spektakel und das mit vollem Erfolg! Zuerst wurde aber noch unser Schwimmclubmaskottchen getauft, ein Eisbär namens Ilan. Ab sofort fährt er mit unseren Schwimmerinnen und Schwimmern auf die Wettkämpfe und feuert kräftig mit an.

Als dann Samstagmorgen die Eltern kamen, stand für alle einstimmig fest: „Es war eine wunderschöne Zeit!“.

Aber eine solche Woche ist ohne eine aufwendige Planung und Vorbereitung, sowie nervenstarken Betreuern nicht möglich. Deshalb an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die diese Zeltlagerwoche so gut organisiert haben. Vor allem geht aber ein riesiges Dankeschön an die Betreuer: Pascal Collet, unseren „Lagerchef“, der in diesem Jahr auch zum ersten Mal die Leitung inne hatte,  Markus Mohr, Judith Biehler, Isalbelle Groß, Sandra Hübgen und Katrin Krämer.